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Ich will was los werden:
Mir geht Satire oft zu weit – ich kann über viele Bilder auch nicht lachen und ja ich verstehe, wenn Menschen sich davon verletzt fühlen – so ist das eben manchmal im Leben. Ich werde auch weiterhin nicht über diese Dinge lachen können – aber das macht nichts! Ich werde aber trotzdem und voller Überzeugung weiterhin dafür sein, dass Karikaturisten ohne Angst das tun, was sie da tun. Ich will mich weiter mit ihnen streiten, wie ich das finde, ich will ihnen sagen, wenn ich sie blöd finde oder herzlich mitlachen, wenn ich es denn kann und will. Ich will, dass sie angstfrei sein können, dass sie ihr Leben mit ihren Familien, FreundInnen, Kindern und allen, die ihnen nahestehen verbringen können. Ich will, dass niemand um sie bangen muss und vor allem dass niemand um sie trauern muss!
Nicht SatirikerInnen und KarikaturistInnen machen etwas falsch. Sie treten den Menschen auf die Füße und treffen empfindliche Nerven, sie mahnen, sie rütteln auf und legen den Finger in Wunden und das tut auch manchmal ganz schön weh. Ja – und sie schießen über das Ziel hinaus – auch das tun sie schon mal!

Aber – sie töten niemanden, sie nehmen keine Existenzen, sie nehmen niemanden die Freundin, den Freund, die Frau, den Mann, das Kind, die Kollegin, den Kollegen, die Schwester, den Bruder, die Geliebte, den Geliebten, die Bekannte und den Bekannten für immer weg. Sie zerstören keine Familien, keine Leben, sie nehmen niemandem die Zukunft, sie vergießen kein Blut – nur Tinte und Kohle – sie töten nicht!

Das – das tut nur ihr, die ihr meint im Namen einer Religion zu sprechen – egal welcher – das hat es schon im Namen aller Götter gegeben! Ihr predigt Hass und Vergeltung für Andersdenkende – ich vernichtet das höchste Gut – das Leben! Das Leben, dass Euch gegeben wurde von dem Gott, den ihr meint, auf diese Weise verteidigen zu müssen und zu dürfen!
Ich sage Euch – ich versündigt Euch gegen alles, an was ihr zu glauben meint. Eure Religionen predigen das Leben und die Erhaltung des selben. Alle, die die Schriften, die sie Heilige Schriften nennen, für ihr extremen und fanatischen Überzeugungen missbrauchen und miss-auslegen, die den Hass und nicht die Liebe predigen machen sich schuldig dessen, was sie ihren selbsternannten Feinden vorwerfen – sie ziehen den Namen dessen, an den sie glauben, in den Schmutz.


Die drei monotheistischen Weltreligionen teilen sich zumindest eine Schrift und aus der rufe ich Euch zu:
Jeremia 14, 14
Aber der HERR sprach zu mir: Diese Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen und nicht zu ihnen geredet. Sie predigen euch falsche Offenbarungen, nichtige Wahrsagung und ihres Herzens Trug.
20
HERR, wir erkennen unser gottloses Leben und unsrer Väter Missetat; denn wir haben wider dich gesündigt.
21
Aber um deines Namens willen verwirf uns nicht! Lass den Thron deiner Herrlichkeit nicht verspottet werden; gedenke doch an deinen Bund mit uns und lass ihn nicht aufhören!
22
Ist denn unter den Götzen der Heiden einer, der Regen geben könnte, oder gibt der Himmel Regen? Du bist doch der HERR, unser Gott, auf den wir hoffen; denn du hast das alles gemacht.






Wenn Ihr an einen Gott glaubt, dann ist es Zeit zur Umkehr! Zeit, Frieden zu finden! Wenn Ihr aber Hass predigt, wird Hass das sein, was ihr erntet – so steht es in Euren Schriften geschrieben!
Es täten die Menschen gut daran, sauberer zu trennen und zu argumentieren - Religion und religiöser Fanatismus und Fundamentalismus sind nicht das Gleiche - eine Religion existiert fern ab von ihren fundamentalistischen Auswüchsen und Fundamentalisten agieren fern ab der Religion, zu der sie sich zugehörig meinen... nur wer das anerkennt und versteht, wird selbst nicht zum fundamentalistischen Argumentator.... weil fundamentslistisches Denken genau das tut - alles "andere" über einen Kamm scheren und verdammen und für ungültig erklären ! Nur wenn wir lernen mit den Religionszugehörigen, die sich - wie wir hören, lesen und sehen dürfen - von den Fundamentalisten, die vermeintlich in ihrem Namen sprechen und handeln, zusammen tun und ihnen zuhören und die Chance geben, sich von diesen Auswüchsen zu distanzieren, dann und nur dann werden wir diesen Wahnsinn überwinden! Wir müssen lernen tatsächlich vorbehaltlos und vorurteilslos miteinander zu reden - alle - egal woran wir glauben - was uns nämlich verbindet ist die Menschlichkeit und der Wille, dem Unmenschlichen ein Ende zu setzen! In diesem Sinne - Zusammen gegen den Terror!

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