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Wann hat das angefangen, dass das Leben in der Bedeutungslosigkeit verschwindet? Seit wann hat nicht mehr wirklich eine Bedeutung?
Kein Sinn, kein Ziel. 
Wenn es ein Ziel gäbe, gäbe es eine  Sinn. Pläne. Inhalt. 
Oder gäbe es ein Ziel, wenn ich einen Sinn hätte?
Tage werden zum Einerlei.
Ich trotte durch meine Tage. 
Schaue mich um. Sehe einzelne Bilder. Nichts fügt sich wirklich zusammen. Manchmal blitzt Etwas auf. Eine kurze Erkenntnis, ein Verstehen, ein Licht, das sofort wieder im Nebel verschwindet. Dann stelle ich Fragen - in meinem Kopf. Dann stellen sich Fragen, die laut zu stellen sie mir schon zu früh abgewöhnt haben. Darin habe ich keine Übung mehr.
Weil meine Fragen keine Bedeutung hatten? Haben? Zu oft überhört, übersehen, belächelt. Verstummt.
Gedanken rauschen durch meinen Kopf wie Wolken in einer Sturm gepeitschten Nacht. Als würden sie sich jagen. Kaum einer bleibt lange genug, um bedeutsam zu werden.
Nur ab und zu blitzt blitzen sie wie der vorwitzige Mond durch die Wolken, durch den Wust. Der Mond, der mir sein lächelndes Gesicht zuzuwenden scheint.
Ein Schein auch nur. Eine Sinnestäuschung. Nie nahe genug, um greifbar zu werden - um festhaltbar zu sein. Unhaltbar.
Kein Begreifen, nur das Erfassen einer Illusion, als wollte ich Wasser  mit den bloßen Händen schöpfen.
Das Licht ist echt und doch nur ein Spiegel des Sonnenlichts. Kalt und weiß. Ohne Wärme.
Ein kleiner Trost in der Dunkelheit.
Obwohl nur ein Abbild dessen, was wirkliches Licht vermag. Eine Andeutung bloß, ein Versprechen vielleicht, Hoffnung.

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